Kieferorthopädische Behandlungsablauf | Kieferorthopädie Hamburg 

Behandlungsablauf und -kosten


Zu Beginn einer Behandlung stellen wir die Planungsunterlagen (Modelle, Röntgenbilder, Fotos) her.

Bei gesetzlich Versicherten muß durch den Kieferorthopäden zunächst die Einstufung nach den sog. "Kieferorthopädischen Richtlinien (KG)" erfolgen, welche dafür entscheidend ist, ob die Krankenkasse sich an den Kosten für die Behandlung beteiligt.
Auf der Grundlage der diagnostischen Anfangsunterlagen wird der Behandlungsplan erstellt (enthält Diagnose, Therapieverlauf und Kostenaufstellung). Diesen reichen wir bei Ihrer gesetzlichen Versicherung, sofern diese leistungspflichtig ist, ein bzw. händigen Ihnen diesen aus, so daß Sie ihn bei Ihrer privaten Versicherung einreichen können.
Ist der Plan, im Fall der gesetzlichen Krankenkasse, genehmigt, kann mit der Behandlung begonnen werden. Wir besprechen vor Behandlungsbeginn mit den Eltern noch einmal die Wahl der gewünschten/möglichen Behandlungsgeräte und alle Kostenfragen.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse müssen Sie einen Eigenanteil zunächst selbst bezahlen. Wird die Behandlung ordnungsgemäß abgeschlossen, d.h. war die Kooperation von Seiten des Patienten so, wie es für einen Erfolg der Behandlung erforderlich ist, erstattet Ihnen die Krankenkasse diesen Betrag am Ende zurück.

Sie erhalten von uns alle drei Monate eine Rechnung über Ihren Eigenanteil. Bitte heben Sie diese Rechnungen gut auf, um sie später bei der Kasse einreichen zu können.

LEISTUNGEN,DIE VON DER GESETZLICHEN KRANKENKASSE NICHT BEZAHLT WERDEN

Auch als gesetzlich Versicherter wollen Sie für sich oder Ihr Kind die beste Qualität auf dem Stand der heutigen Wissenschaft und somit eine moderne Kieferorthopädie in Anspruch nehmen.
Laut §12 Abs. 1 des SGB V darf aber eine gesetzliche Krankenkasse nur Leistungen bezahlen, die gerade einmal ausreichend und insb. "wirtschaftlich" sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.
Art und Umfang der Behandlung wird durch viele Richtlinien und Gesetze bestimmt. Neue Technologien oder besonders komfortable oder schnelle Methoden dürfen nicht angewandt werden.

Auch für privat Versicherte gilt oft, daß die Kosten für z.B. optimierte Diagnostik und Behandlungsplanung (Funktionsanalyse, computergestützte Behandlungssimulation), für zahnfarbene oder unsichtbare Brackets statt der Metallbrackets, für High-Tech-Drähte oder besondere Schutzmaßnahmen zur Kariesvermeidung selbst bezahlt werden müssen.
Über Möglichkeiten, Zahlungsmodalitäten und anfallende Kosten informieren wir Sie rechtzeitig vor Behandlungsbeginn in individuellen Beratungsgesprächen, wenn die Behandlung geplant wird.